Am 31. Dezember 2015 tritt die neue europäische Novel Food-Verordnung in Kraft. Sie löst die bisher geltende Verordnung (EG) Nr. 258/97 ab.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher gilt weiterhin, dass Novel Food gesundheitlich bewertet und zugelassen sein müssen, bevor sie in den Verkehr gebracht werden dürfen. Das bisher bestehende
hohe Verbraucherschutzniveau bleibt damit gewahrt.
Die neue Novel Food-Verordnung wird ab dem 1. Januar 2018 verbindlich.
Mehr auf www.bmel.de.
Erstmals wird mehr Fisch aus Aquakultur als aus Wildfang gegessen. Mit der Größe der Farmen wachsen die Probleme. Zuchtfische brechen aus und richten Unheil an. Doch eine Gefahr ist noch
größer.
Mehr auf www.welt.de.
Zu Weihnachten gehören für viele Orangen mit auf den Gabenteller. Sie sehen hübsch aus – und sind eine vitaminreiche Ergänzung zu Plätzchen und Schokolade. Doch wie sehr sind die Früchte mit
Pestiziden belastet? Und geht das auf Kosten unserer Gesundheit? Was muss man beim Pellen beachten?
Mehr auf www1.wdr.de.
Weltweit bietet Dr. Oetker mehr als 3.500 Produkte an. 26 davon - vom Vanillezucker bis zum Pizzaburger - haben wir ins Labor geschickt. Das Ergebnis: Erstaunlich viel Mineralöl und Zucker steckt
in vielen Produkten. Nur vier können wir empfehlen.
Mehr auf www.oekotest.de.
BfR aktualisiert Merkblatt für Verbraucher zum Schutz vor lebensmittelbedingten Infektionen mit Campylobacter-Bakterien
Fleisch-Fondue oder Pfännchen-Essen mit gleichzeitiger Zubereitung von rohem Fleisch, frischem Gemüse und verschiedenen Saucen sind in der kalten Jahreszeit beliebt. Dabei können
aber im rohen Fleisch vorhandene Krankheitserreger auf verzehrfertige Lebensmittel übergehen, wenn sie auf demselben Teller liegen oder mit demselben Besteck in Kontakt kommen.
Mehr auf www.bfr.bund.de.
Wie viele Bakterien wachsen auf Schiebegriffen von Supermarkt-Einkaufswagerln, Liftknöpfen und Türschnallen öffentlicher Klos? Weniger als gedacht und jedenfalls nichts Krankmachendes, hat eine
Untersuchung des Magazins "Konsument" ergeben.
Mehr auf www.nachrichten.at und auf www.konsument.at.
Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!
Der Verein der Lebensmittelaufsicht Oberösterreich wünscht Ihnen zu den Weihnachtstagen
Besinnlichkeit und Wohlbehagen und möge auch das neue Jahr erfolgreich sein, wie’ s alte war!
Gerhard Wimmesberger
(Obmann)
Cumarin ist ein natürlicher Aroma- und Duftstoff, den einige Pflanzen, z.B. die Zimtkassie enthalten. Ein kleiner Teil der Bevölkerung ist empfindlich für die lebertoxische Wirkung von Cumarin.
Seit Dezember 2008 ist nach der VO (EG) 1334/2008 für Zimtsterne u.a. traditionelle, zimthaltige Backwaren, eine Höchstmenge von 50 mg Cumarin pro kg zugelassen. 2015 wurden am CVUA Stuttgart 14
Proben Zimtsterne auf ihren Cumaringehalt hin untersucht, dabei wies keine Probe einen Gehalt über der Höchstgrenze auf.
Mehr auf www.cvuas.de.
Mogelpackungen, fragwürdige Zusammensetzungen und falsche Herkunftsangaben: Lebensmittel, die nicht halten, was sie versprechen, sind vielen Konsumenten ein Dorn im Auge. Seit 2012 können dem
Verein für Konsumenteninformation (VKI) derartige Produkte gemeldet werden. Der VKI prüft alle Meldungen und veröffentlicht zweimal die Woche eine Produktbesprechung samt Stellungnahme des
Unternehmens. Damit wurden 2015 mehr als 100 Lebensmittel unter die Lupe genommen.
Mehr auf help.orf.at und auf derstandard.at und
www.konsument.at.
"Täglich werden mehr als 2 Millionen Mahlzeiten in Verwaltungsgebäuden, Schulen, Internaten, Kasernen, Krankenhäusern, Pflege- oder Altersheimen verzehrt. Ab jetzt können dafür regionale
Lebensmittel eingekauft werden, da das Parlament mit der Novelle zum Bundesbeschaffungsgesetz das Prinzip Best- statt Billigstbieter beschlossen hat.
Mehr auf www.bauernzeitung.at und auf www.fruchtportal.de.
40 Kalorien pro Portion. Das hört sich eigentlich ganz gut an. Doch Vorsicht! Mit solchen Angaben können Hersteller den eigentlich hohen Zucker- und Kaloriengehalt eines Lebensmittels
verschleiern. Denn wie groß eine Portion ist, legt der Hersteller selbst fest. Ende 2016 werden einheitliche Nährwertangaben Pflicht.
Mehr auf www.focus.de.
Das Hessische Landeslabor hat auch in der diesjährigen Saison zahlreiche Glühweine und Kinderpunsche sowie Weihnachtsgebäck und Schokoladenprodukte sowohl von hessischen Weihnachtsmärkten als
auch aus dem Handel untersucht. Insgesamt gab es nur in Einzelfällen Beanstandungen, hier überwiegend Kennzeichnungsmängel.
Mehr auf verbraucherfenster.hessen.de.
Wenn reife Tomaten im Kühlschrank gelagert werden, leidet das Aroma. Das, was Fachleute längst wissen, bestätigt eine aktuelle Studie des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums, die in der
Fachzeitschrift “HortScience” veröffentlicht wurde.
Mehr auf www.food-monitor.de.
Der unter anderem für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat hat entschieden, dass die Angaben "Lernstark" und "Mit Eisen […] zur Unterstützung der Konzentrationsfähigkeit" auf dem
Etikett einer Flasche, in der sich ein Mehrfruchtsaft befindet, zulässige gesundheitsbezogene Angaben darstellen.
Mehr auf bvlk.de.
Die EU bekommt bei durch Lebensmittel bedingten Infektionen die Campylobacter-Erkrankungen nicht in den Griff. 2014 wurden 236.851 Fälle registriert, ein Anstieg um zehn Prozent im Vergleich zu
2013. Auch mehr Listerien-Erkrankungen gab es, teilten das Europäische Zentrum für Krankheitskontrolle (ECDC, Stockholm) und die Europäische Behörde für Ernährungssicherheit (EFSA, Parma) am
Donnerstag mit.
Mehr auf derstandard.at und auf www.efsa.europa.eu.
Ein heißer Glühwein, dazu Reibekuchen - die Weihnachtsmärkte in der Region bieten alles, was Weihnachten lecker macht. Aber sind die Leckereien wirklich hygienisch einwandfrei?
Lebensmittelkontrolleure überprüfen das gerade. Bei den derzeitigen Frühlingstemperaturen kommt die Gefahr für einen leckeren Glühwein aus der Luft.
Mehr auf www1.wdr.de.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass nitratreiche Gemüsekonzentrate, die bei der Herstellung von Fleisch- und Wurstwaren u.a. zur Farbstabilisierung (Umrötung) und als
Antioxidationsmittel eingesetzt werden, als - zulassungspflichtige - Lebensmittelzusatzstoffe einzustufen sind.
Mehr auf bvlk.de.
Da es in einigen NÖ Regionen durch erhöhte Werte von Blausäure und Ethylcarbamat in Steinobstbränden jüngst zu Strafen durch den Lebensmittelinspektor gekommen ist, macht die LK Niederösterreich
Brenner darauf aufmerksam, diese Grenzwerte nicht zu überschreiten.
Mehr auf www.topagrar.at.
Was gibt es Gemütlicheres, als in der Vorweihnachtszeit einen anstrengenden Tag bei einem guten Buch und einer Tasse heißem Kräutertee ausklingen zu lassen? Gesünder als Glühwein ist das
alkoholfreie Heißgetränk noch dazu. Erstmals trübte allerdings vor zwei Jahren die Nachricht den Genuss, dass Tees – neben Pestiziden und anderen unerwünschten Beigaben – oftmals schädliche
Stoffe enthalten, die Pflanzen selbst produzieren.
Mehr auf www.zeit.de.
Die bayerischen Tierärzte beklagen in einem Brandbrief langjährige Missstände bei der Lebensmittelkontrolle im Freistaat. In dem am Montag publik gewordenen Schreiben zur Bayern-Ei-Affäre
kritisieren die Landestierärztekammer und der Landesverband der Amtstierärzte sowohl bürokratische als auch organisatorische Mängel. SPD und Grüne forderten die Staatsregierung auf, umgehend
Verbesserungen anzugehen.
Mehr auf www.welt.de.
Wildschweine können Träger des Hepatitis E-Virus (HEV) sein. Für Jäger besteht durch direkten Kontakt zu Wildschweinen bei der jagdlichen Gewinnung von Wildschweinfleisch deshalb ein erhöhtes
Infektionsrisiko. Dieses Risiko kann durch das Tragen von Handschuhen beim Aufbrechen und Zerlegen des Wildkörpers und der anschließenden Zubereitung von jagdlich gewonnenem Wildschweinfleisch
erheblich verringert werden.
Mehr auf www.bfr.bund.de.
Anlässlich der kommenden Adventszeit untersuchte das LGL Bayern im November Adventskalender auf ihre Kontamination mit Mineralölbestandteilen.
Lebensmittelverpackungen aus Papier und Karton werden aus Frischfasern, aber auch aus recyceltem Altpapier hergestellt. Als Rohstoffe für das Recycling werden dabei unter anderem bedruckte
Zeitungen, Zeitschriften und Verpackungen eingesetzt. Die verwendeten Druckfarben können Mineralöle enthalten, die schließlich auch in der Karton- bzw. Papierverpackung zu finden sind.
Frischfaser-Verpackungen enthalten per se keine Mineralöle, allerdings kann eine solche Verpackung auch durch die Verwendung von mineralölhaltigen Druckfarben oder Umkartons (die nicht direkt mit
dem Lebensmittel in Berührung kommen) belastet sein.
Mehr auf www.lgl.bayern.de und auch auf www.foodwatch.org.
Trinkwasser wird in Österreich fast ausschließlich aus Grundwasser gewonnen. Spätestens seit Anfang der 1990-er Jahre werden Arzneimittelrückstände (ebenso wie Pestizid-Rückstände) einschließlich
ihrer Abbauprodukte im Grundwasser nachgewiesen. Das gilt auch für so genannte "Abwasserindikatoren" wie Zuckerersatzstoffe oder Industriechemikalien, die in der Regel im kommunalen Abwasser
vorkommen.
Mehr auf www.ages.at.
Auf den Weihnachtsmärkten gibt es jedes Jahr wieder Tassen, Teller und Schüsseln und vieles mehr aus Keramik. Was die Verbraucher jedoch nicht wissen, bei jedem Kauf eines Produktes aus Keramik,
welches mit Lebensmitteln in Kontakt kommt, muss eine sogenannte Konformitätserklärung ausgehändigt werden. Die Realität sieht anders aus. Im Jahr 2015 wurde bei 37 von 38 Proben keine
Konformitätserklärung ausgehändigt. Die Produkte dürften von Rechts wegen nicht in den Verkehr gebracht werden.
Mehr auf www.cvuas.de.
Wie schon in den Vorjahren, wurden auch in der Vorweihnachtszeit 2015 am CVUA Stuttgart Lebkuchen wieder auf Acrylamid untersucht. Das Ergebnis der Untersuchung von 34 Stichproben: Es gibt
weiterhin große Schwankungen im Acrylamidgehalt. Die meisten Proben wiesen erfreulich niedrige Gehalte auf, der EU-Richtwert für Acrylamid wurde allerdings bei vier Lebkuchenproben
überschritten.
Mehr auf www.cvuas.de.
Des Österreichers Schweinsschnitzel im Gasthaus hat meist einen weiten Weg hinter sich. "Der überwiegende Teil des Schweinefleischs in der Gastronomie ist nach wie vor nicht österreichischer
Herkunft", sagt Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich. Er fordert die Gastronomie auf, künftig auszuweisen, woher das verwendete Fleisch stammt.
Mehr auf www.nachrichten.at.
„Außen hui, innen pfui“ gilt leider für die beliebten Maroni: Bei einer Qualitätsprüfung erwies sich 21 Prozent der Ware als ungenießbar, weil verdorben.
7 % verbrannt, 21 % verdorben
Insgesamt wurden vom Institut Dr. Wagner im Auftrag der steirischen Arbeiterkammer im November bei zwölf Maronibratern in Graz, Bruck, Leoben und Leibnitz jeweils sechs Stanitzel Edelkastanien
eingekauft und lebensmitteltechnisch untersucht.
Mehr auf stmk.arbeiterkammer.at.
Die 14 vorherrschenden Auslöser für Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten müssen auf verpackten Lebensmitteln durch optische Hervorhebung im Zutatenverzeichnis gekennzeichnet werden. Auf
vielen Verpackungen ist darüber hinaus bereits heute ein „kann enthalten“-Hinweis zu finden. Dies trägt dem Umstand Rechnung, dass unbeabsichtigte Einträge von Allergenen aufgrund von
Produktionsbedingungen oder Vorbelastungen von Rohwaren nicht immer vollständig ausgeschlossen werden können. Wie mit diesen umzugehen ist und wann und wie diese gegebenenfalls zu kennzeichnen
sind, wirft sowohl bei allergischen Verbrauchern als auch bei der Lebensmittelindustrie und der amtlichen Lebensmittelüberwachung aufgrund fehlender gesetzlicher Regelungen noch viele Fragen
auf.
Mehr auf www.bll.de.
Werden Messer und Reiben nach der Verwendung nicht gereinigt, können sie Keime von einem auf das andere Lebensmittel übertragen. Das ist das Resultat einer Untersuchung der Universität von
Georgia. Die US-amerikanischen Wissenschaftler hatten in ihrem Labor verschiedene Obst- und Gemüsearten mit den weit verbreiteten Keimen Escherichia coli und Salmonellen verunreinigt.
Anschließend wurden die Erzeugnisse mit dem Messer geschnitten oder mit einer Reibe gerieben, ohne die Utensilien zwischen den einzelnen Arbeitsschritten zu reinigen.
Mehr auf www.aid.de.
Ein bayerisches Unternehmen soll mit Salmonellen verseuchte Eier an Lebensmittelketten geliefert haben. Die Affäre sorgt für hektische Aktivitäten der Regierung Seehofer und weckt Zweifel an
einer Ministerin.
Ihre volle politische Wucht entfaltete die Affäre, als in der vergangenen Woche auch ein Amtstierarzt des Landratsamtes Straubing-Bogen in Untersuchungshaft genommen wurde.
Mehr auf www.faz.net und auf www.stmuv.bayern.de.
Alle Jahre wieder - bald ist Weihnachten. Überall wird geschmückt, die Weihnachtsmärkte sind eröffnet und es gibt Glühwein, Punsch und Schmalzgebäck. Damit der Glühwein auch zu Hause schmeckt und
für das richtige Flair gesorgt ist, gibt es zu dieser Jahreszeit Keramikbecher und -tassen mit Weihnachtsmotiven. Das Institut für Bedarfsgegenstände in Lüneburg (IfB) des LAVES untersucht solche
Tassen und Becher aus Keramik auf ihre unbedenkliche Benutzung hin.
Mehr auf www.laves.niedersachsen.de.
Facebook-Nutzer: "Wir gehen zum Spar, die wissen, was wir Österreicher wollen"
Das Thema Halal-Fleisch erregt weiter die Gemüter. Nach einer Hasskampagne gegen Spar hatte der Lebensmittelhändler angekündigt, künftig kein Halal-Fleisch mehr zu führen. Zuvor war der Verkauf
in 25 Wiener Filialen getestet worden. Spar hatte sich in den Wochen vor seiner Entscheidung heftigen Anfeindungen ausgesetzt gesehen.
Mehr auf derstandard.at.
Weihnachtskekse und Lebkuchen versüßen die Adventszeit. Aber entsprechen die Inhaltsstoffe und Kennzeichnung des Gebäcks den erlaubten Vorgaben?
Das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover des LAVES hat in 2015 bisher 20 Proben Weihnachtsgebäck (Spekulatius, Mürbe- und Butterkekse, Lebkuchen) aus der laufenden Produktion
niedersächsischer Hersteller und 18 Proben Lebkuchen von Herstellern aus anderen Bundesländern überprüft. Im Fokus standen die Untersuchungen auf Acrylamid und Cumarin. Zudem wurden
wertbestimmende Bestandteile und die Nährwertangaben überprüft.
Mehr auf www.laves.niedersachsen.de.
Im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung untersuchten die CVUAs Freiburg und Stuttgart in der zurückliegenden Wintersaison 119 alkoholhaltige Heißgetränke.
Zwischen fertig verpackten Glühweinen aus dem Einzelhandel und offener Ware von Weihnachtsmärkten fielen auch einige ungewöhnliche Neu-Kompositionen und Kuriositäten auf, wie z. B. Zobo-Glühwein,
Feigenblüten-Glühwein, „Glühbirne” oder im Zinntopf erhitzte Feuerzangenbowle. Insgesamt waren die untersuchten Proben aber weitestgehend unauffällig.
Mehr auf www.cvuas.de.
In jeder fünften Roh- und Leberwurst lässt sich Erbmaterial des Hepatitis E-Virus nachweisen. Das berichten jetzt Wissenschaftler dreier deutscher Forschungseinrichtungen in der Fachzeitschrift
International Journal of Food Microbiology. Das Ergebnis deutet auf eine weite Verbreitung des Hepatitis E-Virus in der Schweineproduktion und Fleischindustrie hin. Unbeantwortet bleibt die
Frage, ob von den Würsten ein Infektionsrisiko für den Verbraucher ausgeht.
Mehr auf www.animal-health-online.de.
Der Verzehr verdorbener und giftiger Lebensmittel kostet laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedes Jahr rund 420.000 Menschen das Leben. Besonders gefährdet seien Kinder unter fünf
Jahren.
Mehr auf www.welt.de.
Wegen Schadstoffen und gerissener Nähte schneiden 16 von 23 Stofftieren im VKI-Test "nicht zufriedenstellend" ab. Betroffen sind auch Produkte bekannter Hersteller wie Käthe Kruse, Sigikid und
Steiff. In 14 Stofftieren wurden kritische Mengen von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) gefunden. Einige enthielten auch Formaldehyd und Weichmacher.
Mehr auf www.konsument.at und auf derstandard.at.
Teekanne warb mit großen Himbeeren auf einer Teepackung für einen Himbeer-Tee. Kleiner Schönheitsfehler: In den Beuteln war viel drin, aber eines nicht: Himbeeren. Der BGH fand dafür nun harte
Worte.
Mehr auf www.welt.de.
Experten gehen davon aus, dass die Häufigkeit von allergischen Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Laut Schätzungen ist jeder dritte Erwachsene von einer Allergie im weitesten
Sinne betroffen. Am häufigsten sind allergische Reaktionen auf Pollen und Hausstaubmilben. Von Reaktionen auf Lebensmittel sind dagegen etwa 2 bis 3 Prozent der Erwachsenen betroffen, bei Kindern
sind es unterschiedlichen Schätzungen zufolge zwischen 4 und 8 Prozent.
Mehr auf www.lebensmittel.org.
Açaí, Chia, Goji, Maqui, Maca, Moringa und andere Exoten haben sich einen Ruf als Vitalstoff-Turbos, Anti-Aging-Wirkstoffe oder sogar Medikamenten-Ersatz aufgebaut.
Für Superfood-Lebensmittel selbst ist solche Gesundheitswerbung verboten. In Internettexten und Büchern sind aber zum Teil haarsträubende Wirkungsversprechen zu finden.
Mehr auf www.lebensmittelklarheit.de.
Ob roter Herzkuchen, dunkelblauer Schneemann oder einfache Kastenform - knallbunte Silikonbackformen liegen voll im Trend. Neben den vielfältigen Designs preisen die Anbieter viele praktische
Vorteile. Das Institut für Bedarfsgegenstände in Lüneburg des LAVES wollte wissen, ob die flexiblen Multitalente tatsächlich unbedenklich und sicher zu verwenden sind.
Mehr auf www.laves.niedersachsen.de.
Kinder herzen und knutschen ihre Spieluhren, während sie ihnen lauschen. Allerdings weisen viele getestete Einschlafhilfen Sicherheitsmängel auf. Fünf Uhren erhalten das schlechtes Testurteil.
Doch Eltern haben Alternativen: Fünf Spieluhren sind "sehr gut" und vier "gut".
Mehr auf www.oekotest.de.
Wachsen dem Baby die Milchzähne, können Beißringe die Beschwerden lindern. Den größten Teil der Produkte können wir empfehlen. In einigen stecken aber problematische Inhaltsstoffe, etwa hormonell
wirksame Parabene oder krebsverdächtige PAK.
Mehr auf www.oekotest.de.
Erhöhte Acrylamidgehalte in Weihnachtsgebäck haben vor einigen Jahren Verbraucher verunsichert. Die dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin für die
vergangenen Jahre vorliegenden Untersuchungsergebnisse der Bundesländer zeigen eine positive Entwicklung: die Acrylamidgehalte wurden deutlich reduziert.
Mehr auf
www.bvl.bund.de.
Die Stiftung Warentest hat Schokolade aus Adventskalendern getestet und Mineralölbestandteile nachgewiesen. Auf Grundlage der übermittelten Untersuchungsdaten hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) eine erste Einschätzung vorgenommen, ob von Mineralölbestandteilen in Schokolade ein gesundheitliches Risiko ausgehen kann. Vor dem Hintergrund der Erkenntnis, dass Mineralölbestandteile in Lebensmitteln vorkommen können, stellen die Ergebnisse der Untersuchungen der Stiftung Warentest für den Verbraucher keine grundsätzlich neue Belastungssituation dar.
Im Folgenden hat das BfR häufig gestellt Fragen und Antworten zu Mineralöbestandteilen, die aus Verpackungen in Lebensmittel übergehen können, zusammengefasst: siehe www.bfr.bund.de.
Wenn schon Glühwein, dann soll es auch ein guter sein. Wir können allerdings nur knapp die Hälfte der getesteten 20 Produkte empfehlen. Drei konventionelle und ein Bio-Glühwein fallen mit
mangelhaften und ungenügenden Noten durch.
Mehr auf www.oekotest.de.
Mit kaum einem anderen Spielzeug kommen Kinder schon so früh und so lange in Berührung – zum Kuscheln eignen sich dennoch nur wenige der 30 Plüschtiere im Test. Zwei Drittel der Teddys, Katzen
und Mäuse im Test fallen wegen Schadstoffen oder gerissener Nähte durch − darunter auch Plüschtiere namhafter Hersteller wie Käthe Kruse, Kösen, Sigikid und Steiff. Drei Kuscheltiere halten die
rechtlichen Vorgaben nicht ein.
Mehr auf www.test.de.
Die EFSA hat wissenschaftliche und technische Leitlinien veröffentlicht, die der Europäischen Kommission helfen sollen, neue Vorschriften für Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (LBMZ)
umzusetzen. Doch um was handelt es sich eigentlich bei diesen Produkten, und was besagen die neuen Bestimmungen? Unsere Ernährungsexperten geben Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Mehr auf www.efsa.europa.eu.
Nüsse und Mandeln sind leicht verderblich – vor allem, wenn sie bereits geschält oder gerieben sind. Doch nur eine Packung Bio-Haselnüsse – das teuerste Produkt im Test – war stark mit
Schimmelpilzgiften belastet.
Mehr auf www.konsument.at und auf www.nachrichten.at.
Weihnachtskekse und Lebkuchen versüßen die Adventszeit. Aber entsprechen die Inhaltsstoffe und Kennzeichnung des Gebäcks den erlaubten Vorgaben?
Das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover des LAVES hat in 2015 bisher 20 Proben Weihnachtsgebäck (Spekulatius, Mürbe- und Butterkekse, Lebkuchen) aus der laufenden Produktion
niedersächsischer Hersteller und 18 Proben Lebkuchen von Herstellern aus anderen Bundesländern überprüft. Im Fokus standen die Untersuchungen auf Acrylamid und Cumarin. Zudem wurden
wertbestimmende Bestandteile und die Nährwertangaben überprüft.
Auch im vergangenen Jahr wurde Weihnachtsgebäck (30 Proben Spekulatius, Mürbekekse, Vanillekipferl, Lebkuchen, Blätterteiggebäck, Zimtsterne, Teegebäck) aus der Produktion niedersächsischer
Hersteller und 18 Proben Lebkuchen von Herstellern aus anderen Bundesländern untersucht.
Mehr auf www.laves.niedersachsen.de.
Ohne Zusatz von Salz, Zucker oder Milcheiweiß, frei von Konservierungsstoffen, Verdickungsmitteln oder anderen Stoffen – wenn es um die Ernährung der Kleinen geht, geben die Hersteller ihren
Produkten mit sogenannten Clean Labels gerne einen natürlichen Anstrich. Eltern freuen sich über die Angaben auf den Gläschen. Aber zurecht? Denn nicht jede entsprechend gekennzeichnete Beikost
hält, was sie verspricht. Gerade bei Babynahrung wird oftmals mit Selbstverständlichkeiten geworben. Der Gesetzgeber hat strengere Regeln für die Verwendung von Zusatzstoffen oder die allgemeine
Nährstoffzusammensetzung festgelegt. Andererseits ist nicht alles, was aus den Gläschen verbannt wurde, schädlich. Wir sagen, was Sinn macht und was getrost gefüttert werden kann.
Mehr auf www.oekotest.de.
Nach 50 Lebensmitteluntersuchungen zieht die Stiftung Warentest Bilanz. Sind Bioprodukte tatsächlich besser, schmackhafter und gesünder als herkömmlich hergestellte? Die Tester werteten die
Ergebnisse für 1 020 konventionell hergestellte und 217 Biolebensmittel aus – im Hinblick auf Gesamtqualität, Schadstoffe, Pestizide, Geschmack, Gesundheit, Tier- und Umweltschutz, Preise.
Unser Special zeigt, wo der Griff zu Bioware lohnt und wo konventionelle Lebensmittel die Nase vorn haben.
Mehr auf www.test.de und auf help.orf.at.
Der jährliche Bratwürsteltest des Konsumentenschutzes der Arbeiterkammer stellt dem Großteil der Bratwürste aus dem Handel und Fleischereien ein gutes Zeugnis aus. Mussten bei der
Vorjahresuntersuchung noch 2 Proben als „nicht für den menschlichen Verzehr“ beurteilt werden, traf dieses vernichtende Ergebnis diesmal keine Probe. „Insgesamt waren 10 von 14 Proben
einwandfrei“ stellt Dr. Georg Rathwallner fest. „Verbesserungsbedarf gibt es aber dennoch: 3 Proben wurden als wertgemindert, eine als verfälscht beurteilt“.
Mehr auf ooe.arbeiterkammer.at.
Die ARGE Bäuerinnen hat mit einer im Vorjahr durchgeführten Unterschriftenaktion eine Änderung im Österreichischen Lebensmittelkodex erwirkt: Bezeichnungen, die eine bäuerliche Produktion
beschreiben, dürfen nur mehr von Bauern verwendet werden. Beispiel: Bauernwurst oder Almbutter.
Mehr auf www.topagrar.at.
Nachdem 70 Volksschüler und Lehrer Mitte Oktober bei Projekttagen auf einem Bauernhof im Mühlviertel an Noroviren erkrankt sind, hat die Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) ihre
Untersuchungen abgeschlossen - doch ohne Ergebnis.
Mehr auf www.nachrichten.at.
Der Handel im Internet boomt. Immer häufiger werden auch leicht verderbliche Lebensmittel online verkauft. In der bis dato ersten Studie zu diesem Thema haben WissenschaftlerInnen der Vetmeduni
Vienna online verkauften Rohmilchkäse aus sieben europäischen Ländern auf Keimbelastung, Versandbedingungen und Lebensmittelkennzeichnung untersucht. Von 108 Käsen erfüllten lediglich 19 alle
erforderlichen Kriterien. Mehr als die Hälfte der Produkte war bei der Lieferung nicht ordnungsgemäß gekühlt, zwei Produkte waren mit dem Krankheitskeim Listeria monocytogenes kontaminiert. Die
Ergebnisse wurden im Fachjournal Food Control publiziert.
Mehr auf www.vetmeduni.ac.at.
Die gesundheitlichen Bewertungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind ab sofort noch leichter und mobil zugänglich. In einer neu vorgestellten Mobile-App finden Interessierte auf
einen Blick alle gesundheitlichen Bewertungen des BfR. Diese Bewertungen oder „Stellungnahmen“ werden anlassbezogen oder in Krisensituationen vom BfR veröffentlicht. Sie beinhalten
gesundheitliche Risiken, die von Stoffen oder Mikroorganismen in Lebensmitteln und von verbrauchernahen Produkten wie beispielsweise kosmetischen Mitteln, Textilien, Lebensmittelverpackungen oder
Spielzeug ausgehen können.
Mehr auf www.bfr.bund.de.
Im Jahr 2014 hat die amtliche Lebensmittelüberwachung der Länder rund 540.000 Betriebe kontrolliert. Bei 25 Prozent wurden Verstöße festgestellt. Dies entspricht dem Beanstandungsniveau der
Vorjahre. Der Anteil von Beanstandungen bei Proben von Lebensmitteln, Lebensmittelkontaktmaterialien und Bedarfsgegenständen wie Kosmetika liegt ebenfalls auf dem Niveau der vergangenen Jahre. 12
Prozent der rund 382.000 Proben wurden beanstandet.
Mehr auf www.bvl.bund.de.
29 Proben mohnhaltiger Backwaren wurden am CVUA Karlsruhe 2014/2015 auf ihren Morphin-Gehalt untersucht. Aus den Ergebnissen wurde jeweils die Menge berechnet, die man essen müsste, um den
ARfD-Wert für Morphin von 10 µg/kg Körpergewicht zu erreichen.
Die Untersuchung ergab, dass es für eine erwachsene Person nahezu unmöglich ist, den ARfD-Wert durch den Genuss von Mohn-Brötchen oder süßen Backwaren mit Mohn zu überschreiten. Kleinkindern
sollte jedoch vorsichtshalber kein unbegrenzter Zugriff auf Feine Backwaren mit Mohn, wie Mohnstriezel, Mohnschnitten und Mohnkuchen gewährt werden.
Mehr auf www.cvuas.de.
News wurde über den "Verein gegen Tierfabriken" Videomaterial zugespielt, das erschreckende Zustände in Österreichs Schlachthöfen zeigt: auf ihren letzten Metern müssen Schweine und Rinder oft
unglaubliche Qualen durchstehen. Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) hat die Aufnahmen ausgewertet und bringt nun einige Fälle wegen Tierquälerei zur Anzeige.
Mehr auf www.news.at und Reaktionen der Leser ebenfalls auf www.news.at.
Bunt, flexibel, ökologisch fragwürdig: Kaffeekapseln und die dazugehörigen Maschinen sind in vielen Haushalten fester Bestandteil des Alltags. Bei aller Flexibilität, die Kapselkaffee bietet: mit
dem Kauf einer Kapselmaschine legt man sich für Jahre auf einen Anbieter fest. Der VKI und die Stiftung Warentest haben daher Kapselkaffeemaschinen getestet.
Mehr auf help.orf.at und
www.konsument.at.
Speisefisch "AquAdvantage Salmon" ist erstes gentechnisch verändertes Tierprodukt, das in den Vereinigten Staaten verkauft werden darf.
Mehr auf derstandard.at.
Erdnüsse können allergische Reaktionen auslösen und müssen daher auf der Verpackung von Lebensmitteln als Zutat angegeben werden. Ob die Kennzeichnungen mit den Inhalten ausgewählter
Lebensmittelproben übereinstimmen, hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einem gemeinsam mit der französischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, Umwelt- und Arbeitsschutz (ANSES)
durchgeführten Forschungsprojekt untersucht. Das Ergebnis: Von insgesamt 633 Produkten, die nicht mit einem Hinweis auf Erdnuss versehenen waren, enthielten nur zwei Proben dennoch Erdnuss. Der
Anteil positiver Proben lag damit bei 0,3 %. Umgekehrt enthielten nur 2,6 % der 266 Proben mit einer Kennzeichnung von Spuren von Erdnüssen auch wirklich messbare Kontaminationen oberhalb von 1
mg/kg.
Mehr auf www.bfr.bund.de.
Jahr für Jahr werden in Deutschland mehr als 40.000 Tonnen Gifte auf unsere Felder gesprüht: Insektizide, Fungizide, Herbizide - seit Jahrzehnten spritzen die Bauern immer neue
Pflanzenschutzmittel auf Gemüse, Getreide und Obst, amtlich zugelassen und angeblich gut kontrolliert. Aber wie gut sind die Kontrollen wirklich? "betrifft" will herausfinden, welche Interessen
mit dem Einsatz all der Gifte bedient werden.
Mehr auf www.swr.de.
In Speisesenf wurde Bisphenol F (BPF) nachgewiesen. Anders als zunächst vermutet, stammt das Bisphenol F jedoch nicht aus Lebensmittelverpackungen, sondern wird wahrscheinlich während des
Herstellungsprozesses aus einem in weißem Senf natürlicherweise enthaltenen Inhaltsstoff, dem Glucosinalbin, gebildet. Toxikologische Untersuchungen zum Wirkmechanismus von BPF geben Hinweise auf
eine Wirkung der Substanz auf das Hormonsystem.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat mögliche gesundheitliche Risiken für Verbraucher durch BPF in Senf bewertet.
Mehr auf www.bfr.bund.de.
Bei Lebensmitteln aus China schlagen Inspekteure am häufigsten Alarm. In China gibt es immer wieder Lebensmittelskandale – In China wurden teilweise Ratten- oder Fuchsfleisch als Rind- oder
Hammelfleisch deklariert.
Allein das dürfte doch ausreichen, um auf Lebensmittel aus dem Reich der Mitte zu verzichten.
Mehr auf netzfrauen.org.
Ausweitung bei verpflichtenden Herkunftsangaben: Öffentliche Großküchen sollen möglichst regional kochen.
Die Kennzeichnung von Lebensmitteln soll schrittweise erweitert werden. Damit soll die Nachfrage nach österreichischen Lebensmitteln angekurbelt werden, erhoffen sich Landwirte und lokale
Lebensmittelproduzenten. In Österreich produzierte Lebensmittel sollen so gegenüber Billigimporten, bei denen weniger auf diverse Standards geachtet wurde, stärker positioniert werden. Vor allem
beim Frischfleisch soll dieses Best- statt Billigstbieterprinzip greifen.
Mehr auf derstandard.at.
Babybreie aus dem Glas sind eine praktische und zeitsparende Alternative zum selbstgemachten Brei. Öko-Test hat daher 17 Babybreie darauf getestet, ob sie schädliche Stoffe enthalten und ob die
Hersteller die Gläschen sorgsam und zurückhaltend bewerben. Ergebnis: Babylove Früh-Karotten von DM erhielt die Gesamtnote „sehr gut“, 7 Produkte wurden mit „gut“ bewertet und 3 Breie schnitten
insgesamt „mangelhaft“ ab.
Mehr auf ooe.arbeiterkammer.at.
Nationale Identität hat immer etwas mit Abgrenzung zu tun - erst recht, wenn sie sich kulinarisch definiert. Das kann, wenn man die nötige Distanz wahrt, sehr amüsant sein. Doch wehe, man nimmt
es allzu ernst, denn dann droht ein "Glaubenskrieg". In Belgien trat soeben der Ernstfall ein, und es geht um nichts Geringeres als die wohl wichtigste Zutat des Belgiers: die Mayonnaise und das
wahre Rezept ihrer Herstellung.
Mehr auf orf.at.
Im EU-Verfahren zur Neubewertung des Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffs Glyphosat hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ihren Bewertungsbericht ("EFSA-Conclusion")
fertiggestellt und an die Europäische Kommission übergeben. Der Bericht ist nun auch online verfügbar.
Mehr auf
www.bvl.bund.de und auf www.bfr.bund.de und www.efsa.europa.eu.
Gutes Olivenöl kann schnell einmal richtig teuer werden. Doch die Investition lohnt sich sowohl gesundheitlich wie auch geschmacklich. Glaubt man zumindest: Die italienischen Behörden ermitteln derzeit gegen sieben bekannte Unternehmen wegen des Betrugsverdachtes.
Mehr auf www.focus.de.
Äpfel sorgen derzeit für Aufregung an der Grenze: Nach Aussagen von Flüchtlingskoordinator Christian Konrad durften sie angeblich nicht mehr in der Sammelstelle Spielfeld verteilt werden, weil sie gespritzt und nicht gewaschen seien.
Bei einem Vortrag zur Flüchtlingskrise am Mittwoch in Wien sagte der Flüchtlingskoordinator, dass steirische Äpfel gespritzt seien, weshalb sie vor dem Verzehr ausreichend gewaschen werden
müssten - deshalb habe die Behörde die Verteilung der Äpfel an die Flüchtlinge gestoppt, so Konrad.
Mehr auf steiermark.orf.at und auf www.krone.at.
thx Mühlparzer
Dass in Lebensmittelverpackungen nicht immer drinsteckt, was draufsteht, wissen Konsumenten spätestens seit dem Fleischskandal. Die Fantasie der schwarzen Schafe blüht wie auch die Zahl an
Produktrückrufen – nicht nur in der Automobilindustrie.
Mehr auf kurier.at.
Die EU-Kommission hat am Mittwoch trotz heftigen Widerstands aus Israel eine Kennzeichnung von Produkten aus israelischen Siedlungen in besetzten Gebieten beschlossen. Damit soll künftig in allen
28 Mitgliedsstaaten die korrekte Herkunftsbezeichnung für Erzeugnisse aus dem Westjordanland und Ostjerusalem sowie von den Golanhöhen eingeführt werden, geht aus einer Erklärung der Kommission
hervor.
Mehr auf derstandard.at.
Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal Ihren Kühlschrank gereinigt?
Damit diese Notwendigkeit nicht völlig ins Vergessen gerät, wird weltweit am 15. November daran erinnert. Denn: Gerade wo Lebensmittel gelagert werden ist Sauberkeit und Ordnung wichtig zur Vorbeugung vor Lebensmittelinfektionen.
Wie oft, wie es schnell geht und wie Sie die Sachen nachher wieder sinnvoll einräumen – hier steht´s.
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verbraucherfenster.hessen.de.
Vegetarier und Menschen, die ihren Fleischkonsum einschränken wollen, sollten geeigneten Wurstersatz auf den ersten Blick erkennen können. Doch das ist nicht immer der Fall, wie ein Marktcheck
der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zeigt:
Die klare Bezeichnung „vegetarisch“ oder „vegan“ fehlte auf der Schauseite bei zehn von 77 überprüften fleischlose Brat- und Brühwürsten, Aufstrichen und Aufschnitt-Ersatzprodukten, deren
Produktnamen meist an das Original erinnern.
Nur bei etwa der Hälfte der Lebensmittel war auf einen Blick erkennbar, welche anderen Zutaten das Fleisch ersetzen, zum Beispiel Weizeneiweiß oder Tofu. Diese wichtige Information gehört nach
Auffassung der Verbraucherzentrale auf die Vorderseite, damit Verbraucherinnen und Verbraucher sich beim Einkauf besser orientieren können und keine Fehlkäufe tätigen.
Erfreulicher fiel ein Vergleich der Nährwerte aus: "Veggie-Wurstwaren" sind meist fettärmer und enthalten mehr ungesättigte Fettsäuren als die fleischhaltigen Originale. Mehr als drei Viertel der
Wurstersatzprodukte haben allerdings einen ebenso hohen Salzgehalt wie Wurst.
Die Verbraucherzentralen fordern eine einheitliche und eindeutige Kennzeichnung bei vegetarischen und veganen Lebensmitteln. Für die Begriffe „vegetarisch“ und „vegan“ müssen rechtsverbindliche
Definitionen geschaffen werden. Ein staatlich geschütztes Siegel für vegetarische Lebensmittel und eine unabhängige Kontrolle sind unerlässlich.
Mehr auf www.verbraucherzentrale-rlp.de.
Stutenmilch wird oft als diätetisches Lebensmittel angepriesen, das, insbesondere in rohem, naturbelassenem Zustand, eine positive Wirkung auf den ganzen Stoffwechsel haben soll. Da sie keinem keimabtötenden Erhitzungsverfahren unterzogen wird, gilt rohe Stutenmilch als Vorzugsmilch und muss die Qualitätskriterien für Vorzugsmilch im Sinne der Tier-LMHV erfüllen.
Die Ergebnisse der Stutenmilch-Untersuchungen im CVUA Stuttgart in den Jahren 2011 bis 2015 wurden im vorliegenden Beitrag ausgewertet.
25 % der Proben erfüllten die Anforderungen nicht, weil die Richt- oder Warnwerte für die Gesamtkeimzahlen und/oder Enterobacteriaceae überschritten waren. Letztere gehören zu den Hygienekeimen.
Spezifische krankheitserregende Keime wie Salmonellen, Listerien, Campylobacter, verotoxinbildende Escherichia coli (STEC/VTEC), Yersinia enterocolitica sowie hämolysierende Streptokokken waren
in keinem Fall nachweisbar... (www.cvuas.de)
Für die Freisetzung von Metallen aus metallischen Lebensmittelkontaktmaterialien sind bislang keine gesetzlichen Grenzwerte festgelegt. Der Europarat hat im Jahr 2013 Grenzwerte für 21 Metalle
und Halbmetalle vorgeschlagen (Resolution CM/Res(2013)9). Um zu überprüfen, ob auf dem Markt befindliche metallische Lebensmittelkontaktgegenstände diese Grenzwerte einhalten und ob die
vorgeschlagenen Analysenmethoden für die Überprüfung der Einhaltung geeignet sind, hat das BfR ein Forschungsprojekt durchgeführt.
Als ein Teil dieses laufenden Projektes wurden verschiedene Kaffeemaschinen und elektrische Wasserkocher auf ihre Metallabgabe hin untersucht, über die Ergebnisse der Untersuchung der
Kaffeemaschinen hat das BfR bereits 2013 berichtet. Jetzt wurden diese Forschungsergebnisse und die Untersuchungsmethode in der Zeitschrift Food Additives & Contaminants veröffentlicht.
Mehr auf www.bfr.bund.de.
Punsch, Maroni & Co haben in der Vorweihnachtszeit Hochsaison. Wie regelmäßige Kontrollen und Untersuchungen der Lebensmittelaufsicht und der AGES in den vergangenen Jahren zeigen, gibt es
kaum Grund zu Beanstandungen.
Mehr auf www.ages.at.
Im Rechtsstreit des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks gegen Aldi Süd ging es um die Frage, ob bei Aldi wirklich „gebacken“ wird. Denn die in den Aldi-Automaten „gebackenen“ Brötchen
werden zuvor bereits zu 60 bis 70 Prozent teilgebacken. Die Brötchen werden demnach vor allem erhitzt und gebräunt.
Mehr auf www.lebensmittelklarheit.de.
Die Pasta-Kette Vapiano kämpft in Deutschland mit dem Vorwurf, Mindeshaltbarkeitsdaten von Lebensmitteln verändert zu haben. Doch ist das überhaupt verboten?
Kunden der Restaurantkette Vapiano werden Pasta und Pizza im Hals stecken geblieben sein, als sie am Wochenende in der deutschen Zeitung „Welt am Sonntag“ lesen mussten, was ehemalige und aktive
Mitarbeiter über die dort servierten Speisen zu vermelden hatten. Hühnerfleisch, das zuweilen „eklig“ gerochen habe, sei da Gästen in deutschen Filialen serviert worden. So sei es vorgekommen,
dass selbst gesetzte Mindesthaltbarkeitsdaten verlängert worden wären.
Mehr auf diepresse.com.
Wer Fleisch kauft, bekommt nicht unbedingt, was er erwartet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von europäischen Verbraucherschützern. "Viele Lebensmittel mit Fleisch, die in der
Europäischen Union (EU) verkauft werden, sind nicht ordnungsgemäß etikettiert oder enthalten nicht die korrekten Zutaten", heißt es heute in einem Bericht der europäischen
Verbraucherschutzorganisation BEUC.
Mehr auf help.orf.at.
Im Jahr 2013 wurde in Baden-Württemberg ein landesweites Monitoring-Programm zur Bestimmung von Rückständen der früher als Unkrautvernichtungsmittel (Herbizide) eingesetzten Chlorate
durchgeführt, nachdem zuvor Perchlorat-Rückstände in Lebensmitteln entdeckt worden waren. Knapp ein Viertel aller untersuchten pflanzlichen Lebensmittel enthielt Chlorat-Rückstände im Bereich
zwischen 0,01 und 2,7 mg/kg. Die höchsten Gehalte wurden in Bohnen, Broccoli und Kräutern gemessen.
Mehr auf www.lebensmittel.org.
Hat der Nachwuchs Geburtstag, ist es für die meisten Eltern Ehrensache, dem Sprössling einen selbstgebackenen Kuchen mit in den Kindergarten zu geben. In Deutschland ist das jetzt allerdings
vielerorts verboten, zuletzt erließ die Stadt Leipzig eine entsprechende Verordnung.
Mehr auf www.nachrichten.at.
Protein (Eiweiß) beeinflusst maßgeblich den gesamten Brauprozess und ist von großer Bedeutung für Geschmack, sowie die Trübungs- und Schaumstabilität von Bier. In diesem Beitrag wird die
Bestimmung und Interpretation des Proteingehalts von Bier beleuchtet.
Mehr auf www.cvuas.de.
Auf dem vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) veranstalteten internationalen Symposium „Antibiotikaresistenz in der Lebensmittelkette“ am 2. und 3. November 2015 diskutieren über 200
Experten darüber, wie Antibiotikaresistenzen in der Veterinär- und Humanmedizin reduziert werden können. „Eine positive Erkenntnis aus unseren Studien ist, dass antibiotikaresistente Keime in der
Lebensmittelkette nicht weiter zunehmen. Der negative Trend der letzten Jahre hält somit nicht weiter an“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Jetzt ist es wichtig, die Ursachen
für diesen ersten erfreulichen Befund zu finden und weitere Maßnahmen zu ergreifen.“
Mehr auf www.bfr.bund.de.
Mäusekot, Kakerlaken: Weil sie ungenießbare Backwaren verkauft haben sollen, stehen nun Ex-Manager von Müller-Brot vor Gericht. Neben Hygienemängeln geht es auch um Betrug und
Insolvenzverschleppung.
Mehr auf www.welt.de.
Pünktlich zur Törggele-Saison haben die AK Konsumentenschützer wieder stichprobenartig Kastanien und Maroni untersuchen lassen. Ein Kilo kostete zwischen 5,99 und 14 Euro. Eine Probe wurde als
nicht verkehrsfähig eingestuft. Ansonsten fiel das Ergebnis sehr erfreulich aus.
Das Problem ist bekannt: Von einer Handvoll Maroni bleiben oft nur einige wenige essbare Früchte über, weil viele vertrocknet sind, sich gar nicht erst schälen lassen oder wurmig, schimmlig oder
faulig sind. Und das trotz eines oft stattlichen Preises.
Mehr auf tirol.arbeiterkammer.at.
Exotische Fleischwaren können Krankheitserreger enthalten. Österreichische Wissenschafter haben die Risiken erfasst und staunten über Einfuhrmengen.
Man schlendert über einen Markt, irgendwo fern der Heimat, und wird von Eindrücken fast überwältigt. Düfte, Farben – ein Fest für die Sinne. Wer probiert, kommt meist schnell auf den Geschmack.
Wurst, wunderbar gewürzt mit Kreuzkümmel und Koriander, oder pikanter Schafskäse. Die Aromen tanzen Polka auf der Zunge. Eine großzügige Portion ist schnell gekauft und eingepackt. Für zu Hause,
zum Nachgenießen.
Mehr auf derstandard.at.
Die Pizza- und Pastakette Vapiano soll in einigen deutschen Filialen Gemüse und Fleisch umetikettiert haben, um das selbst gesetzte Mindesthaltbarkeitsdatum zu verlängern. Dadurch seien
Lebensmittel auf den Tellern von Kunden gelandet, die teils merkwürdig rochen und nicht mehr appetitlich gewesen seien, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf derzeitige und
ehemalige Mitarbeiter.
Mehr auf derstandard.at.
Nach dem Sturm der Entrüstung wegen der Warnungen vor dem Verzehr von Wurst und rotem Fleisch hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nun versucht, die Wogen zu glätten. Es sei nicht darum
gegangen, von den Leuten zu verlangen, keine Wurst mehr zu essen, erklärte die Organisation in Genf in der Schweiz.
Mehr auf orf.at.
Vorgegarte, feuchte, offene Teigwaren bieten den unterschiedlichsten verderbnis- und krankheitserregenden Mikroorganismen aufgrund ihres hohen Nährstoffangebotes und Wassergehaltes beste
Vermehrungsbedingungen und erfordern daher besonders sorgfältige Hygienemaßnahmen. 24 % der vom CVUA Stuttgart untersuchten Proben überschritten den Richtwert für die Gesamtkeimzahl, 20 % den
Richtwert und 13 % den Warnwert für Enterobacteriaceae. Die Ursache für die erhöhte Keimbelastung mit Verderbserregern und Hygieneindikatoren ist meist ungenügende Kühlung und zu lange Lagerung.
Der Nachweis von Krankheitserregern in 5 % der Proben in zum Teil bereits intoxikations- bzw. infektionsauslösenden Konzentrationen weist auf ein beträchtliches gesundheits-gefährdendes Potential
der vorgekochten Teigwaren hin.
Quelle: Ein Informationsdienst der Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter (CVUA) Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Sigmaringen sowie des Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamtes (STUA)
Aulendorf - Diagnostikzentrum.
Voreilig hat die Stadt Hamburg im Jahr 2011 vor Salatgurken aus Spanien gewarnt und muss daher Gemüsehändlern Schadenersatz zahlen. Zu diesem Ergebnis kam das Landesgericht Hamburg jüngst in
einem Urteil, gegen das die Hamburger Gesundheitssenatorin aber berufen will.
Mehr auf diepresse.com.
Das Umweltinstitut München misst seit der Katastrophe von Tschernobyl u.a. Wildpilze, Waldbeeren und Wildfleisch, die auch 28 Jahre nach der Katastrophe zum Teil noch erheblich mit radioaktivem
Cäsium belastet sind. Nun haben wir unsere aktuellen Messergebnisse und die der vergangenen Jahre in eine interaktive Karte eingespeist: Dadurch können Sie sich einen Überblick verschaffen, ob
auch Ihre Gegend zu den belasteten Regionen gehört.
Mehr auf www.umweltinstitut.org.
Lachse werden in Aquakulturen gemästet wie Schweine - dabei handelt es sich um nichts anderes als um hoch industrialisierte Massentierhaltung unter Wasser. Zu Hunderttausenden werden die "Könige
der Fische" in den Netzkäfigen gehalten. Immerhin: Der Fisch ist sauber, fast immer.
Mehr auf www.oekotest.de.
70 Schüler und Lehrer zweier Volksschulen aus dem Zentralraum sind nach einem mehrtägigen Aufenthalt im Mühlviertel an Noroviren erkrankt, sie leiden an akuten Magen-Darm-Beschwerden.
Mehr auf ooe.orf.at.
thx Strauß
Viele Kartons für Lebensmittelverpackungen bestehen aus Recyclingpapier. Zur Herstellung dieser Kartons wird u.a. auch Zeitungspapier und anderweitig bedrucktes Papier verwendet, wodurch
Mineralölkomponenten aus den Druckfarben in die Lebensmittelverpackung gelangen können. Diese Mineralölkomponenten können dann wiederum von den Lebensmittelverpackungen auf die verpackten
Lebensmittel übertragen werden.
Im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover des LAVES am Standort Braunschweig wurden auch in den Jahren 2014 und 2015 Lebensmittel auf Gehalte an Mineralölkomponenten
untersucht.
Mehr auf www.laves.niedersachsen.de.
Das Magazin "Konsument" hat insgesamt 21 Mandel-, Soja- und Reisdrinks getestet und 14 Produkte mit "Gut", die restlichen sieben mit "Durchschnittlich" bewertet. Obwohl solche Produkte als
Milchersatz gehandelt würden, stecken in den Getränken von Natur aus nur geringe Mengen an Kalzium, weshalb häufig angereichert werde, erklärten die Konsumentenschützer.
Mehr auf help.orf.at und auf
www.konsument.at.
Update 4.11.2015:
Siehe auch ooe.arbeiterkammer.at.
Wurst, Schinken und anderes verarbeitetes Fleisch sind nach Einschätzung der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) krebserregend. Der regelmäßige Konsum erhöhe das Risiko für Darmkrebs, teilte die Behörde der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Montag im französischen Lyon mit. Zudem stuften die Experten rotes Fleisch generell als „wahrscheinlich krebserregend“ ein.
Mehr auf orf.at.
Viele Produkte, die foodwatch getestet hat, sind mit Mineralölen verunreinigt. 9 von 42 in Deutschland gekauften Produkten (21 Prozent) enthalten die möglicherweise krebserregenden und
erbgutverändernden aromatischen Mineralöle (MOAH). 31 von 42 Produkten (74 Prozent) enthalten die sogenannten gesättigten Mineralöle (MOSH).
Mehr auf www.foodwatch.org.